im Parlament

gnecchiMaria Luisa Gnecchi
Mitglied der Abgeordnetenkammer und der Parlamentskommission für Arbeit.

Biographie: Luisa Gnecchi ist seit ihrer Geburt in Bozen wohnhaft und seit 1973 Angestellte der Sozialversicherungsanstalt NISF, später Landessekretärin der Gewerkschaft AGB/CGIL. Sie engagierte sich stets für die Frauenrechte und ist heute noch aktiv in der „Gruppe Aleksandra Kollontai“ tätig, welche 1973 die Beratungsstelle AIED eröffnete. Von 1990 bis 1999 war sie Mitglied des Beirates für Chancengleichheit und Gleichstellungsrätin. Im November 1998 wurde sie auf der Liste Mitte Links Projekt – Progetto Centrosinistra in den Südtiroler Landtag und damit gleichzeitig den Regionalrat Trentino-Südtirol gewählt. Von 1999 bis 2003 war Gnecchi als Landesrätin für Arbeit, italienische Schule und Berufsbildung im Kabinett Durnwalder III Mitglied der Südtiroler Landesregierung. Sie war außerdem in der 137er-Kommission tätig und Mitglied des Einvernehmenskomitees Staat-Land. Am 26. Oktober 2003 wurde Gnecchi mit 4.705 Vorzugsstimmen auf der Liste Gemeinsam Links – Frieden und Gerechtigkeit für die XIII. Legislaturperiode wiedergewählt. Von Dezember 2003 bis Juli 2008 war Gnecchi im im Kabinett Durnwalder IV Landeshauptmann-Stellvertreterin und Landesrätin für Arbeit, Innovation, Chancengleichheit, Genossenschaften, italienische Berufsbildung und Schule. Bei den Parlamentswahlen 2008 kandidierte sie erfolgreich auf der PD-Liste für den Wahlkreis Trentino-Südtirol für die Abgeordnetenkammer. Bei den Parlamentswahlen 2013 gelang ihr die Wiederwahl.

 

bressaGianclaudio Bressa
Mitglied der Abgeordnetenkammer und der Parlamentskommission für Verfassungsfragen.
Seit Februar 2014 Unterstaatssekretär für Regionalpolitik und Autonomien der Regierung Renzi.

Biographie: Nach der Matura war er für längere Zeit Unternehmensberater und politisch bei der Democrazia Cristiana (DC) aktiv. Nach der Gründung des Partito Popolare Italiano (PPI) in Folge der Auflösung der DC, wurde er 1996 Abgeordneter. Während er Staatssekretär im Amt des Ministerpräsidenten in der ersten Regierung D’Alema und der zweiten Regierung Amato war, befasste er sich vor allem mit den Rechten der Sprachminderheiten. 2001 wurde er auf der Liste der Margherita wiedergewählt und wurde Vizepräsident der Parlamentskommission für Verfassungsfragen. Er ist ehemaliger Bürgermeister von Belluno und Autor des Buches „Quel ‚pasticciaccio brutto‘ della riforma costituzionale. 164 motivi per non volerla“ (2005), über die Verfassungsreform der Regierung Berlusconi.
Zum dritten Mal wurde er 2006 Abgeordneter des Ulivo im Regionalwahlkreis Trentino–Südtirol gewählt. Er war Präsident der Sechser-Kommission und der Fraktionssprecher des Ulivo.
2011 wurde er Spitzenkandidat der Demokratischen Partei (PD) in Trentino-Südtirol und ist einer der Hauptakteure des Wahlabkommens zwischen PD und SVP.
Vorher Mitglied und seit dem 4. Februar 2014 Präsident der paritätischen Kommission für die Durchführungsnormen des Autonomiestatuts Trentino-Südtirols. Seit 28. Februar 2014 ist er Staatssekretär für regionale Angelegenheiten der italienischen Regierung.