Gesundheitswesen: ja zur Einstellung von neuen Ärzten und keine Abweichung bei der Sicherung der Geburtsstationen.

Punti nascita Die Arbeitsgruppe für das Gesundheitswesen des PD hat sich getroffen, um hauptsächlich zwei Aspekte zu diskutieren: das Unbehagen, welches von der Umsetzung der europäischen Richtlinie für die Regelung von medizinischer Arbeit erzeugt wurde, und die Lage der Geburtsstationen. Die Demokratische Partei ist davon überzeugt, dass die negativen Folgen des Ärztemangels, welcher seit Jahren bekannt ist und der durch die neue Regelung verschärft worden ist, nicht zu Lasten der BürgerInnen und PatientInnen gehen dürfen.
Es gilt dies durch die Einstellung und die Einsetzung des notwendigen Personals, dort wo es tatsächlich gebraucht wird, zu vermeiden. Die Landesregierung wird deshalb gebeten, den wirtschaftlichen Aspekten dieser Sondersituation, die in Folge der Umsetzung der EU-Regelung entstanden ist und einigermaßen vorhersehbar war, die notwendige Aufmerksamkeit zu widmen.

In Bezug auf die Lage der Geburtsstationen, die in gewisser Weise mit dem Personalmangel zusammenhängt, nimmt der PD das Dekret der Gesundheitsministerin Lorenzin, das die Möglichkeit einer Ausnahmeregelung für die Zahl der Geburten in den  peripheren Krankenhäusern bietet und die Versicherungen der Landesrätin Stocker, über die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen (d.h. über die Zahl der professionellen MitarbeiterInnen und die Beförderung der Mutter und des ungeborenes Kindes), zu Kenntnis.

Die Demokratische Partei betrachtet die Gründung eines Ad-Hoc Komitees als sehr positiv und steht gleichzeitig dem politischen Widerstand von Gruppen innerhalb der SVP, zu bestimmten Teilen der Reform, sehr skeptisch gegenüber. Skepsis herrscht auch bezüglich der Ausnahmeregelung für die Sicherheitsbestimmungen der Weltgesundheitsorganisation für Mutter und ungeborenes Kind.