In Leifers will die Gemeinde keine „Langer Schule“ nach dem Vorbild Bozens

Scuola Langer BolzanoDie Stadtregierung von Leifers positioniert sich gegen eine stärkere Integration der Kinder der zwei Sprachgruppen im Rahmen der Schule in Sankt Jakob. Die Abneigung ist schon in der Planungsphase des Bauprojektes ersichtlich.

Mit großem Bedauern erklärt die Demokratische Partei die Ablehnung des Antrages. Die Entscheidung der Stadtregierung, das spannende Projekt einer gemeinsamen Schule für beide Sprachgruppen nicht mit der Opposition durchführen zu wollen, zeigt, dass die Gemeinde den Status Quo beibehalten und eine doppelte statt einer einzelnen Struktur schaffen will.

Abgesehen davon, dass die primäre Gesetzgebungsbefugniss über die pädagogischen Richtlinien der einzelnen Schulen bei den zwei Schulämtern bzw. den zwei Schulsprengeln liegt, betont die Demokratische Partei, dass der Beschlussantrag die Berücksichtigung des Projekts – sowie auch der pädagogischen Richtlinien – der Langer Schule in Bozen bei der Ausschreibung vorsah. Mit diesem erfolgreichen Modell, konnte in Bozen die Integration der Sprachgruppen gefördert und Bauflächen eingespart werden.

Die Demokratische Partei Leifers möchte weiters klarstellen, dass diese Bemühung kein Verzug in der Planung und in dem Aufbau der Schule verursacht hätte. Die Forderung der Mehrsprachigkeit ist eines der zentralen Anliegen der Partei und die Integration der Eckstein für die Erziehung bzw. die Bildung der neuen Generationen. Diese sollten im Fall einer Sanierung oder der Errichtung einer neuen Schule berücksichtigt werden.

Der Vorschlag der PD wäre eine politische Grundentscheidung gewesen, die unseren Kindern die Möglichkeit gegeben hätte, gemeinsam in einem Raum aufzuwachsen in dem Dialog und Austausch ein Bestandteil des Alltags gewesen wären.