Bonagura: „Urzì sollte Rückzug in Erwägung ziehen“

Bonagura Sergio„Jemand sollte ihn unterstützen, da er mit Lillo alleine geblieben ist. Jemand sollte ihm helfen, weil er ansonsten für die Stichwahl am 24. Mai der meist isolierte Bürgermeisterkandidat in Bozens Geschichte sein wird. Es liegt nicht nur daran, dass er zur Stichwahl mit sage und schreibe 12% antritt, sondern daran, dass alle sich von ihm distanzieren, weil sein Projekt zum Scheitern verurteilt ist“. So Sergio Bonagura, Stadtkoordinator der Demokratischen Partei Bozen und seit kurzem Gemeinderat für die Bozner PD-Fraktion.

Bonagura betont, dass „die sich Lega aufgrund der Beschimpfung Salvinis im Wahlkampf von ihm distanziert, genau so wie Benussi, der trotz seiner Distanz von unseren Ansichten einsieht, dass Urzí keinesfalls eine Mehrheit im Gemeinderat haben könne. Sogar Gennaccaro will sich nicht mit ihm und Lillo gemeinsam ins Boot setzen.

Tomada sieht ihn auch nicht als einen glaubwürdiger Kandidaten. Urzí sollte nach der von allen Seiten kommenden Ablehnung, obwohl er die juridischen und formellen Voraussetzung vorweist an der Stichwahl anzutreten, die Option eines Rückzuges in Erwägung ziehen, um seine Legitimität als lokaler politischer Leader zu bewahren“.