Euroregionales Treffen mit Trentino und Tirol zum Thema „soziales Wohnen“

Tommasini„Gemeinschaft, Land und sozialer Zusammenhalt: eine neue Politik des Wohnens. Projekte, Modelle und nachhaltige Lösungen zur Bekämpfung der sozialen Ungleichheit“. Das ist der Titel der euroregionalen Veranstaltung von morgen (Dienstag 28. April) über das Co-Housing. Die Veranstaltung findet um 14:30 im Konferenzraum der Confcooperative in Bozen, Galilei-Straße 27/e, statt.

Anwalt Mauro De Pascalis, Präsident des Vereins „Bozen 2020“, wird die Veranstaltung eröffnen. Die Gäste die daran Teilnehmen sind: Luca Zeni (Landesabgeordneter des Trentino), Thomas Pupp (Landesabgeordneter Tirol), Christian Tommasini (Landeshauptmann-Stv. Südtirol), David Calas (Architekt), Roberto Bortolotti (Architekt aus Trient von Coopcasa) und Rosita Izzo (Nationales Institut für Urbanistik, Südtirol – INU).

Um 16:30 Uhr folgt die Pressekonferenz, um den gemeinsamen Antrag zum Social Housing von SPÖ Tirol, PD Trentino und PD Südtirol zu präsentieren. Dieser wird zum nächsten Dreierlandtag im Juni eingereicht werden.

Das Social-Housing ist eine Mischform zwischen Volkswohnbau und privaten Mietwohnungen bzw. Wohnungskauf. Ziel dieser Form des sozialen Wohnungsbaus ist,  eine qualitativ hochwertige Wohnung für einen zugänglichen Preis zu schaffen, der monatlich nicht höher als 25 bis 30% des Gehalts ist. Social Housing bedeutet aber auch, dass durch die gemeinsame Nutzung von Dienstleistungen und Flächen das Gemeinschaftsbewusstsein gestärkt wird. Zielgruppe dieser Projekte sind Mittelstandsfamilien, die sich keine Wohnung  zu den laufenden Marktpreisen leisten können, aber ein zu hohes Einkommen für eine Sozialwohnung aufweisen.