„Eine Stadt für alle!“ PD Bozen aktiv für Menschen mit Behinderung

Conf stampa PD Diverse abilità„Eine Stadt für alle“, um Menschen mit besonderen Bedürfnissen einzubeziehen, weil sie der fragilste Teil der Gesellschaft sind. Die Demokratische Partei PD will die Stadt Bozen in diese Richtung weiterentwickeln und auf Gemeindeebene sowie auch in den Stadtvierteln ihr Engagement einbringen. Dieser Ansatz wurde in einer Pressekonferenz von Vize-Fraktionsprecher Primo Schönsberg, von Gemeinderat Ubaldo Bacchiega und von Monica Bancaro, Rätin im Stadtviertelrat Europa-Neustift, erläutert.

Schönsberg hob ganz am Anfang hervor, dass sich die Demokraten besonders für die Berücksichtigung von Menschen mit Behinderung im städtischen Entwicklungsplan einsetzen werden. Diese Frage ist für viele Familien von zentraler Bedeutung. Vieles ist seitens der Verwaltung schon geleistet worden, wie z.B. die Einrichtung eines Referenten, eines Beirates und eines eigenen Schalters.

„Die Gemeinde hat sehr viel für Blinde und für sehbehinderte Menschen wie mich getan“ so Monica Bancaro. „Ich denke an die Taststrecken, an die Summer, welche an die Ampeln montiert wurden, und an die Sprachsignale in den Bussen. Man muss sich aber noch bemühen, diese Maßnahmen zu verstärken und zu verbessern.“

Bacchiega sieht den Einsatz für ein menschengerechtes Bozen, nicht nur für die Menschen mit besonderen Bedürfnissen, sondern auch für die älteren Menschen und für die Eltern mit Kinderwagen als notwendig. Diese Aufgabe muss mit der Beteiligung allen politischen Parteien erfolgen“.

Der Referent für Menschen mit Behinderung übte auch Kritik am Rehabilitationszentrum in der Fagenstraße: „Es geht nicht nur um die nicht-funktionierenden Aufzüge, sondern auch um eine ganzen Reihe von Problematiken, welche die vor kurzem mit mehreren Milionen Euro sanierte Struktur vorweist“.